
SINS – neue Erkenntnisse aus dem Projekt HeriSINS
Über fast drei Jahre wurden in Bayern mehr als 100.000 Bonituren bei Saugferkeln und Prüftieren durchgeführt. Nun konnte das Projekt HeriSINS der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) abgeschlossen und ausgewertet werden. Einige SINS-Merkmale bei Saugferkeln zeigten eine nennenswerte Erblichkeit. Auch Längenverluste erwiesen sich als erblich, aber es zeigte sich, dass Schwanzbeißgeschehen über eine Zuchtwertschätzung für SINS-Merkmale bei Saugferkeln züchterisch nicht bearbeitet werden kann. Auf der Basis der Ergebnisse des Projekts HeriSINS haben die Erzeugergemeinschaft und Züchter-vereinigung für Zucht- und Hybridschweine w. V. (EGZH) und die beiden Besamungsstationen Bayern-Genetik GmbH und der Besamungsverein Neustadt an der Aisch e.V. (BVN) beschlossen, SINS-Merkmale bei Saugferkeln unter Tierwohl- und Gesundheitsaspekten in das bayerische Zuchtprogramm aufzunehmen.






