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  • Die Fleisch­leistungs­prüfung (FLP) in der Schweine­mast
    • Wirt­schaft­lich pro­du­zier­en zahlt sich aus
    • Datenerfassung
    • Ergebnisse der Leistungsprüfung
    • Auswertungen bayerischer Ringbetriebe
    • Das Programm „Ring-Mast-Schwein“
    • Für Ihre Sicherheit
    • So können Sie Mitglied werden
    • Ansprechpartner

Die Fleisch­leistungs­prüfung (FLP) in der Schweine­mast

Schweine im Stall

Erfolgreiche Firmen überprüfen laufend ihren Produktionsprozess, um auch kleine Fehler schnell zu erkennen und zu beseitigen. Nur so können sie dauerhaft höchste Qualität garantieren und den wirtschaftlichen Erfolg des Betriebes sichern. Was für die Industrie gilt, ist auch für den Schweinemäster richtig, wird doch die Wirtschaftlichkeit seines Betriebes von zahlreichen Faktoren beeinflusst. Hauptkostentreiber sind der Ferkelzukauf und das eingesetzte Futter. Die Kosten, die durch Verluste während der Mast entstehen, werden anteilsmäßig jedem geschlachteten Tier zugeschlagen und erhöhen somit den Aufwand je Tier. Der Erlös wiederum ist abhängig vom Endgewicht, der Schlachtqualität, dem Fleischanteil und der Art der Vermarktung.

Wirt­schaft­lich pro­du­zier­en zahlt sich aus

Aus Erlös und Aufwand kann man die so genannte Direktkostenfreie Leistung (DKfL) berechnen, eine wichtige Maßzahl für die Wirtschaftlichkeit.

Direktkostenfreie Leistung = Erlös - Aufwand

Zieht man von der DKfL noch die fixen Kosten, wie zum Beispiel die Abschreibung pro Stallplatz und die Maschinenkosten ab, so erhält man den Gewinn.

Direktkostenfreie Leistung – Fixkosten = Gewinn

Bei den meist großen Tierzahlen in der Schweinemast können Unterschiede von nur wenigen Euro pro Schlachttier zu beträchtlichen Mehreinnahmen oder aber Mindereinnahmen führen. Nur wer lückenlos alle Kosten und Erlöse erfasst, kann zuverlässig seinen Erfolg kontrollieren. Die Ringberater des LKV unterstützen Sie dabei.

Datenerfassung

Ein Team von Ringberatern für Schweinemast betreut die Betriebe, die Mitglied in einem der bayerischen Fleischerzeugerringe sind. Jeder Ringberater besucht seine Betriebe in regelmäßigen Abständen, dabei erfasst er die produktionstechnischen und wirtschaftlichen Kennwerte des Betriebes, den so genannten IST-Zustand und gibt die Daten in seinen Laptop ein:

Erfasst werden:

Produktionstechnische Kennwerte:
  • Anzahl der eingestallten Tiere, Einstalldatum, Genetik, Herkunft, Einstallgewicht
  • Anzahl der vorzeitigen Verkäufe, Verkaufsdatum
  • Verluste, Abgangsdatum
  • Schlachtdatum, Schlachtgewicht, Lebendgewicht, Handelsklasse
Wirtschaftliche Kennwerte:
  • Ferkelkosten
  • Futterkosten
  • Sonstige Direktkosten
  • Vermarktungsart
  • Erlös je kg Lebendgewicht bzw. je kg Schlachtgewicht

Auf Wunsch führt der Ringberater Kontrollwiegungen durch. Jeder Ringberater kann über eine transportable Käfig- oder Plattenwaage verfügen.

Ergebnisse der Leistungs­prüfung

Beratung im Stall
  • Die erfassten Daten wertet der Ringberater, mit dem Programm „Ring-Mast-Schwein“ , aus und erstellt vor Ort eine Betriebszweigauswertung als Betriebsprotokoll in der alle wichtigen Kenngrößen ausgewiesen werden. Sind alle Tiere einer Gruppe geschlachtet, erstellt der Ringberater zusätzlich einen Gruppenabschluss. Seit 2012 ist das Programm per Internet mit der Datenbank der LKV-Zentrale verbunden und greift dadurch immer auf die neuesten Daten zu.

  • Die Auswertung umfasst zum Beispiel:

    • Mastdauer
    • Vorzeitige Abgänge/Verluste
    • Schlachtgewicht
    • Ausschlachtung, %
    • Fleischanteil
    • Tägliche Zunahmen
    • Futterkosten
    • Direktkostenfreie Leistungen pro Tier
    • Direktkostenfreie Leistungen pro Futtertag
    • Erlös Euro/kg SG
    • Vergleichspreise

Der Gruppenabschluss wertet die Tiere, die zusammen vermarktet wurden, aus und setzt diese in Vergleich zu anderen Gruppen im eigenen Betrieb sowie zum Mittelwert der anderen Mitgliedsbetriebe im Erzeugerring.

Möglich sind auch Vergleiche mit ausgewählten Gruppen des eigenen Betriebes und unterschiedlichen Produktionsverfahren. Hierbei ist auch ein Vergleich mit den Mittelwerten anderer Betriebe der Region oder ganz Bayern möglich.

Am Ende des Wirtschaftsjahres erhält der Betrieb einen Jahresabschluss Er gibt eine Übersicht über die Mast- und Schlachtleistung aller Tiere, die in diesem Wirtschaftsjahr geschlachtet wurden und einen Vergleich der eigenen Betriebsergebnisse mit den Mittelwerten über die Betriebe der Region oder ganz Bayern. Mittels des kann der Ringberater die Rentabilitätsreserven des Produktionsverfahrens aufzeigen.

Aus­wertungen bayerischer Ringbetriebe

Die aktuellen Mitgliedszahlen und Leistungsdaten finden Sie im Situationsbericht.

Die detaillierte Auswertung der Leistungsdaten finden Sie im Jahresbericht_FLP.

Das Programm „Ring-Mast-Schwein“

Eine Besonderheit des Programms „Ring-Mast-Schwein“ ist eine Version speziell für Landwirte. Sie ermöglicht es dem Landwirt, das Programm in Absprache mit dem Ringberater selbst auf dem eigenen PC zu führen. Ein weiterer Vorteil: Sie können die Tierpässe mit dem Handscanner erfassen und anschließend online als Sammelmeldung an HI-Tier übermitteln.

Das LKV Bayern e.V. verfügt auch in der Fleischleistungsprüfung über eine eigene EDV Abteilung. Hier werden für jede Produktionsrichtung die Spezialprogramme programmiert und weiterentwickelt und die Ringberater im Umgang mit den Programmen geschult und betreut. Eigene Computerprogramme haben für das LKV einen hohen Stellenwert, da dort zum Beispiel Anregungen, Neuerungen oder Zusatzoptionen schnell in die Praxis umgesetzt werden können. Ebenfalls können für die Auswertung wichtige Eingabefelder sowohl zur Pflichteingabe gesetzt und die Eingabe plausibilisiert werden, um belastbare Daten zu bekommen.

Für Ihre Sicherheit

Datenschutz:

Hygiene:

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Mitgliedschaft:

Was kostet die Mitgliedschaft?

Staatliche Förderung:

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