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Die Fleisch­leis­tungs­prü­fung (FLP) in der Lämmer­mast

Schafe auf der Wiese

In Bayern werden etwa 400.000 Schafe in rund 7.000 Betrieben gehalten, damit ist Bayern das schafreichste Bundesland in Deutschland. Während die Erzeugung von Schafwolle in Deutschland heute fast keine Rolle mehr spielt, werden Schafe jetzt überwiegend zur Fleischgewinnung gehalten. Aufgrund der meist extensiven Haltung dienen sie ebenfalls dem Landschaftschutz.

Die LKV-Ring­berater

Unsere Ringberater stellen durch die Verwiegung der Tiere die Mast- und Schlachtreife fest. Dies geschieht bei Schafhaltern mit großem Tierbestand auf deren Betrieb oder an so genannten Sammelstellen.

Bei Tieren, die über die Erzeugergemeinschaft Bayerischer Schafthalter vermarktet werden, ist die Verwiegung gleichzeitig die amtliche Verkaufswiegung.

Die Kontrollwiegungen zur Feststellung des 42-Tage-Gewichts, das für die Herdbuchzucht von Bedeutung ist, werden ebenfalls von den Ringberatern durchgeführt.

Daten­erfassung

Bei der Wiegung werden folgende Kerndaten erfasst:

Produktionstechnische Kennwerte:
  • Einzeltiergewicht
  • Geschlecht
  • durchschnittliches Geburtsdatum
  • Rasse
  • Mastmethode

Ergebnisse der Leistungs­prüfung

Aus dem Gewicht und dem Alter werden die täglichen Zunahmen berechnet.

Die Auswertung der Daten erfolgt getrennt für die Mastmethoden: Stallendmast, Stallmast und Weidemast nach folgenden Kriterien:

Produktionstechnische Kennwerte:
  • Anzahl Betriebe
  • Anzahl der Mast- bzw. Verkaufsgruppen
  • Anzahl der Tiere
  • Alter
  • Tägliche Zunahmen
  • Mastendgewicht
Wirtschaftliche Kennwerte:
  • Bruttoerlös je Tier
  • Bruttoerlös je kg LG

Die Ergebnisse der Mastleistung und der Wirtschaftlichkeit werden für jedes Wirtschaftsjahr ausgewertet. Die detaillierte Auswertung der Leistungsdaten finden Sie im Jahresbericht_FLP.

Die aktuellen Mitgliedszahlen und Leistungsdaten finden Sie im Situationsbericht.

Für Ihre Sicherheit

Datenschutz:

Hygiene:

So können Sie Mitglied werden

Mitgliedschaft:

Das Landeskuratorium der Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern e.V. ist der Zusammenschluss aller Erzeugerringe für tierische Veredelung in Bayern.

Das heißt, für den Landwirt ist die Mitgliedschaft beim LKV nur indirekt möglich. Aktives Mitglied wird er beim

Wie viel kostet die Mitgliedschaft?

Der Erzeugerring für Mastlämmer e.V. ist ein eigenständiger Verein mit einer eigenen Vereinssatzung und ihrer eigenen Gebührenhoheit. Somit hat das LKV Bayern e.V. keinen Einfluss auf die Gestaltung der einzelnen Gebührenordnungen und den sich daraus resultierenden Mitgliedsbeiträgen!

Die aktuelle Gebührenordnung erfragen Sie bitte beim Erzeugerring für Mastlämmer e.V..

Staatliche Förderung:

Das LKV Bayern e.V. ist nach Art. 7 des Agrarwirtschaftsgesetzes anerkannter Zuwendungsempfänger der staatlichen Förderung des Freistaats Bayern und verpflichtet diese in Form von verbilligten Sachleistungen an den Landwirt (Begünstigten) weiterzugeben.

Begünstigte sind Inhaber kleiner oder mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe, so genannter KMU-Betriebe, unbeschadet ihrer Rechtsform, mit Besitzstand in Bayern, die in der Primärproduktion landwirtschaftlicher Erzeugnisse (Haltung von landwirtschaftlichen Nutztieren) tätig sind.

In der Leistungsprüfung erhält der Begünstigte eine Betriebs- und für jedes gewogene und vermarktete Lamm eine Tierpauschale. Die Bezuschussung in der Leistungsprüfung durch den Freistaat Bayern beläuft sich auf 70%, die restlichen 30% muss der Begünstigte als sogenannte Eigenleistung selbst aufbringen.

Die Beantragung der Förderung wickelt der Fleischerzeugerring über das LKV Bayern für den Landwirt ab. Bei Tieren die über die Erzeugergemeinschaft Bayerischer Schafthalter vermarktet werden, ist die oben genannte Verwiegung gleichzeitig die amtliche Verkaufswiegung. Hierbei wird von der EG auf der Schlachtabrechnung vom Auszahlungspreis der Schlachtlämmer über die Kommissionsgebühr die Eigenleistung je Lamm einbehalten und an den Erzeugerring für Mastlämmer e.V. abgeführt.

Somit ist gewährleistet, dass der Schafhalter seine Eigenleistung von 30% erbracht hat und eine Förderung des Freistaats Bayern in Form einer Betriebs- und Tierförderung, die ihm über eine um den Geldwert der Förderung verbilligte Mitgliedsgebühr beim Erzeugerring für Mastlämmer e.V. zugute kommt, erhält.

Das LKV Bayern e.V. und die Fleischerzeugerringe werden jährlich von der Landesanstalt für Landwirtschaft im Rahmen einer sogenannten Verwendungsnachweisprüfung kontrolliert. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf der Weiterleitung der Förderung in Form von verbilligten Sachleistungen und der Erbringung der Eigenleistung des Erzeugers (Begünstigten).

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