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  • Fütterungs­be­ra­ter: stark ge­fragt
    • Bedarfsgerecht versorgt-höhere Leistungen
    • Schwächere Betriebe profitieren besonders
    • Verbesserte Fruchtbarkeit

Fütterungsbe­rater: stark ge­fragt

Futterprobe

Ende 2014 nutzten über 4000 Betriebe die LKV-Fütterungs­be­ratung. Und es werden laufend mehr.

Es muss schon was dran sein! Immerhin lassen sich fast 700 Betriebe seit zehn und mehr Jahren von ihrem Fütterungsberater be­treuen. Im Vordergrund der Bera­tung steht dabei nicht die Steige­rung der Milchleistung, sondern eine bedarfsgerechte Fütterung, die die Gesundheit und Leistungs­fähigkeit der Tiere sicherstellt. Dabei dürfen natürlich wirtschaft­liche Aspekte nicht außer Acht gelassen werden.

Bedarfsge­recht versorgt-höhere Leis­tun­gen

Dennoch kommt es zu deutlichen Leistungssteigerungen in den Beratungsbetrieben wie auch die diesjährige Auswertungen des LKV zeigen. So erzielten die Beratungs­betriebe im Mittel vom Wirtschafts­jahr 2010/11 bis 2013/14 eine Leistungssteigerung von 100 kg Milch gegenüber Betrieben, die nicht beraten wurden.

Schwächere Betriebe profi­tieren be­sonders

Unterteilt man die Betriebe nach ihrem Herdendurchschnitt in drei Klassen, so zeigt sich, dass vor allem die Betriebe mit einem Herdendurchschnitt unter 7000 kg profitieren (Abbildung). Ihre Leis­tung stieg in den drei Jahren um 179 kg, d.h. zusätzlich zum jähr­lichen Leistungsanstieg aller Betriebe kamen hier noch 60 kg pro Jahr durch die Fütterungs­be­ratung dazu. Betriebe mit einem Herdendurchschnitt zwischen 7000 und 7800 kg zeigten eine Leis­tungs­steigerung von 143 kg. Selbst Hochleistungsbetriebe mit mehr als 7800 kg steigerten ihre Leistung im Auswertungszeitraum um 69 kg.

Verbesserte Fruchtbarkeit

  • Das diese Leistungssteigerung nicht auf Kosten der Tierge­sund­heit gehen zeigten die Auswertun­gen weiterer Parameter. Denn gleich­zei­tig konnten alle drei Be­triebs­grup­pen das Erstkalbealter um drei bis sechs Tage stärker senken als die Vergleichsbetrie­be. Während bei Betrieben, die nicht beraten wurden die Zwi­schen­kalbezeit sich fast nicht änderte, führte die Fütter­ungs­beratung zu einer Senkung um 1-3 Tage.

  • Fütterungsberater: stark gefragt
    • Bedarfsgerecht versorgt-höhere Leistungen
    • Schwächere Betriebe profitieren besonders
    • Verbesserte Fruchtbarkeit